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„Wir schaffen das?!“
Warum verlassen so viele Menschen ihr Land? Weil dort Frieden herrscht? Weil sie dort frei ihre Meinung sagen können? Weil sie Arbeit haben? FLUCHT ist für all diese Menschen der letzte Ausweg, um ohne Angst leben zu können.
Der kritische Künstler Paul Greven greift dieses Thema auf, weil er selbst eine Flucht miterlebt hat und weil er mit vielen Flüchtlingen hier im Höhengebiet in engerem Kontakt steht.

Ovid hat einmal gesagt: „Kunst ist dafür da, dass sie uns hilft, (bessere) Menschen zu werden.“ Kunst stellt Fragen, Kunst lehrt den Betrachter, etwas verstehen zu können, Kunst schafft die Fähigkeit, sich in andere Menschen hinein zu versetzen. Und je eindringlicher Kunst präsentiert wird, je spannender wird die Antwort.

Und so versteht Greven sein nächstes Vorhaben:
Er beabsichtigt, ein Wandrelief auf seinem Kunsthof zu schaffen, das den Flüchtlingstreck künstlerisch widerspiegelt. Zwischen Sträuchern und Pflanzen will er Menschen zu Fuß, auf Wagen, auf Schiffen und in Zelten u.ä. in ihrer Not sichtbar machen.
Der Titel „Wir schaffen das?!“ ist mit Fragezeichen und Ausrufungszeichen bewusst gewählt. Noch ist ja in der gesamten Flüchtlingsfrage nur wenig geschaffen worden. Das Kunstwerk soll dazu beitragen, Bewusstsein in dieser schwierigen Auseinandersetzung weiter wach zu rufen.
Das Relief ist als „Grenze“ gedacht zwischen dem direkten Nachbarn und dem Kunsthof Greven. Nach Fertigstellung soll das Wandbild ca. dreißig Meter lang werden. Es soll verschiedene Höhen haben, die sich erstens aus der künstlerischen Gestaltung des „Trecks“ ergeben und zweitens die Sicht auf das Nachbargrundstück, das in keiner Weise mit dem Kunsthof harmoniert, verdecken.
Das Relief soll aus verschiedenen Materialien erstellt werden: Geschnitzte Holzskulpturen werden wechselhaft zwischen die bereits vorhandenen Sträucher eingefügt. Menschen, Tiere, Boote, Zelte, Karren usw., die teilweise aus Zellulosemischung auf Maschendraht hergestellt sind, werden den Treck vervollständigen.

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