Im Jahr 2014 fand in Zülpich am See die Landesgartenschau statt.

Wie viele andere Institutionen, die auf sich aufmerksam machen wollten, hatten auch die Redakteure der „Kölnischen Rundschau“ auf dem Landesgartenschau-Areal ein Stück Land gemietet, das in einen Vorzeige-Garten verwandelt wurde. Redakteure und Rundschau-Leser arbeiteten an diesem Projekt. Der Hingucker sollte ein Gartenzwerg im Rundschau-Garten werden. Der Künstler Paul Greven wurde auserkoren, diesen zu gestalten. Dieser Auftrag war so gar nicht nach Grevens Geschmack.

Doch alles Sträuben half nichts. Schließlich willigte Greven ein, aber zu seinen Bedingungen.

Heraus gekommen ist ein über zwei Meter hoher „Zwerg“ in Hawaihemd, der auf einem Cello spielt. Dieses Objekt war dann der Foto-Star während der Landesgartenschau. Danach kam der große Kerl wieder auf den Kunsthof Greven zurück.

Paul Greven baute ihm ein „Schilderhaus“. Darin steht er nun, bewaffnet mit seinem Chello, und hält Wache auf dem KUNSTHOF GREVEN.