Im Atelier des Künstlers Paul Greven ist ein monumentales Wandbild entstanden, der „Fries der arbeitenden Bäuerinnen und Bauern“.

Über 3 Wände des Raumes erstreckt sich das fast 21 m lange und 2,30 m hohe Bild. In diesem Fries sind 20 lebensgroße Figuren der arbeitenden Landleute und 11 Hoftiere zu sehen. Das Wandgemälde spricht für sich und erzählt eine Geschichte von Frauen und Männern, von Bäuerinnen und Bauern, die hier in der Eifel im Kampf mit der kargen Natur lebten. Ihre Werkzeuge, die Paul Greven ihnen in die Hand gegeben hat, lassen die Mühsal ihres Tagwerkes erahnen, sprechen vom beschwerlichen Leben in der Eifel.

Durch das Miteinander der einzelnen Skulpturen ist ein harmonischer Akkord entstanden. Die einzelnen Figuren wirken in ihrer Gesamtheit ganz anders als jede für sich. Die Aussagekraft wird dadurch sehr gesteigert. Alle Objekte im Fries, die das Landleben in der Eifel beleuchten, strahlen etwas von Würde, Stolz und Freude aus, Eigenschaften, die der Künstler ganz bewusst – neben den mühevollen Arbeiten auf dem steinigen Eifelacker – sichtbar machen will.

Bei Greven sind die 10 weiblichen und 10 männlichen Friesfiguren mit ihren Werkzeugen und die Hoftiere wieder aus geschweißten Drahtgestellen, mit verzinktem Sechseck-Drahtgeflecht modelliert und mit mehreren Schichten eines Pappmaché-Stroh-Sand-Leimgemischs überzogen. Bewusst benutzt der Künstler in seinem Fries Materialien wie Stroh, Sand und Lehm, um dadurch das Bodenständige, das bäuerliche Element noch zu unterstreichen.