Mitten in der kargen Eifellandschaft – fernab von Geschäften und Verkehr – in dem 35-Seelen-Dorf Honerath entstand eine kulturelle Begegnungsstätte besonderer Art.

Der Künstler Paul Greven schuf auf der Hanglage des 7.500 qm großen Geländes des Kunsthof Greven nach griechisch/römischem Vorbild ein kleines Theater, das Teatro Paolo.

Schon in der Antike boten diese Freilufttheater den Zuschauern sehr oft eine malerische Aussicht auf die umgebende Landschaft. Der halbkreisrunde Bau mit kleiner Bühne in Bad Münstereifel - Honerath öffnet sich zum herrlichen Eifelpanorama auf Wiesen, Wälder, Hügel und Täler hin.

Das Theater selbst ist, wie in der Antike, aus Holz, aus Lärchenstämmen mit acht terrassenförmig aufsteigenden Rängen und drei Ab- und Aufgängen gebaut und bietet etwa 120–140 Personen Platz.

Greven hat diese mediale Natur-Plastik für Frauen, Männer und Kinder, die sich selbst mit ihren Talenten, ihrer Kreativität und ihrer Bestimmung in Szene setzen wollen, als öffentlichen Kommunikationsort im Sinne der „Sozialen Plastik“ geschaffen. Kunst und Leben bilden hier eine Symbiose.