Eine Arbeit mit lebenden Farben und lautlicher Verständigung

Schon immer haben den Künstler Kuppeln wie die von Brunelleschi in Florenz oder die vom Aachener Dom mit dem Oktogon beeindruckt. Mit diesen Bildern im Kopf plante Greven sein Hühnerhaus.

Acht Eichenstämme mit einem Abstand von ca. 2,30 m auf einer Kreislinie gleichmäßig senkrecht angeordnet, bilden den Grundriss für den Hühnerpavillon. Jeder Pfosten zweigt im oberen Drittel in einem etwa 35°-Winkel zur Mitte hin ab, so dass sich dort alle Äste wie bei einem Kuppeldach treffen. Zur Stabilität wurde noch ein Mittelpfosten gesetzt. Der nimmt zwar den schönen freischwebenden Charakter, lässt sich aber bei dem unterschiedlichen Wuchs der acht Eichenstämme nicht vermeiden.

Der Bau erinnert an ein Baptisterium der italienischen Renaissance. Den Pavillon bevölkerte er anfangs mit lebendigen Hühnern und später mit vielen Kunsthühnern und anderen Kunsttieren.